Montag, 13. November 2017

Baby-Fehlkäufe: Anschaffungen für die Babyzeit, die sich für uns nicht gelohnt haben



Baby-Fehlkäufe: Anschaffungen für die Babyzeit, die sich für uns nicht gelohnt habenNach unserer schwierigen Baby- und Elternzeit mit der großen Tochter war ich beim zweiten Kind aufs Schlimmste eingestellt. Ich wusste, dass es hart werden würde, und hatte ja auch schon ein bisschen Ahnung, was man so braucht, und was nicht. Während ich beim ersten Kind noch relativ minimalistisch an die Sache herangegangen war, war ich nun beim zweiten Kind also bereit, mir wirklich alles anzuschaffen bzw. zu leihen, was nötig wäre, um mir die nächste Elternzeit mit zwei kleinen Kindern ein kleines bisschen erleichtern würde. Dabei kamen viele Dinge ins Haus, diesich wirklich bei uns bewährt haben – und eine praktische Checkliste um denÜberblick zu behalten. Andere wurden… nun ja, sagen wir mal, etwas anders verwendet, als ursprünglich geplant… 😉. Hier sind sie also, unsere fünf größten Baby-Fehlkäufe:


1. Kinderwagen und Buggyboard

Der Kinderwagen war streng genommen jetzt keine Fehlinvestition im eigentlichen Sinne, denn zumindest beim Einkaufen hatten wir ihn immer dabei, während das Baby fröhlich in der Trage abhing… 

Und selbst wenn man nicht einkaufen geht, finde ich es eigentlich ganz praktisch, den halben Hausstand, den wir immer so mit uns rumschleppen, wenn wir das Haus verlassen, nicht auch noch irgendwie tragen zu müssen…

Eine völlige Fehlinvestition war dann allerdings das Buggyboard, dass wir beim zweiten Kind angeschafft haben… Dabei hätte ich doch eigentlich wissen müssen, dass weder meine große Tochter jemals  darauf stehen noch das Baby jemals im Kinderwagen liegen würde…

Baby-Fehlkäufe: Anschaffungen für die Babyzeit, die sich für uns nicht gelohnt haben2. Laufstall

Den Laufstall haben wir fürs zweite Kind ausgeliehen, weil ich dachte, dass es praktisch wäre, im Wohnzimmer einen Platz für das Baby zu haben, an dem es zwar in unserer Nähe, aber geschützt vor der großen Schwester und eventuellen Playdates, zu spielen.. 

Schön gedacht, aber natürlich hätte ich nach den Erfahrungen mit unserer Tochter wissen müssen, dass sich (unsere) Babys eigentlich niemals friedlich und noch dazu nicht auf uns Eltern liegend alleine beschäftigen würden.

Mal abgesehen davon, dass unsere Tochter blitzschnell raus hatte, wie sie in den Laufstall hineinklettern konnte – von geschütztem Plätzchen konnte also auch keine Rede sein…

Mittlerweile muss ich fairerweise sagen, dass der Kleine sich darin auch mal 5 Minuten beschäftigt, und dass doch ganz praktisch ist - vor allem, weil er außerhalb eigentlich ständig Gefahr läuft, irgendwelche Schnipsel, Krümel und Kleinteile zu verschlucken oder sich an leicht kippenden Gegenständen wie Puppenbuggys etc. hochzuziehen.

Und manchmal, ja wirklich ganz selten, spielen die beiden auch im Laufstall für einen winzig kleinen Moment total süß zusammen…

3. Babybay

Gut, das Babybay, dass wir für unsere Tochter damals gebraucht geschenkt bekommen hatten, war jetzt keine völlige Fehlinvestition – immerhin war es für mich beruhigend zu wissen, dass mein Baby damit auf keinen Fall aus dem Bett fallen kann, wenn sie neben mir auf der Matratze liegt…
Beim zweiten Kind waren wir dann allerdings schon lange mit unseren Matratzen auf den Fußboden gewandert und hatten das Babybay getrost weiterverschenkt… 😉.

4. Unpraktische Babykleidung

Was denken sich eigentlich Menschen, die Babyhöschen aus hartem Jeansstoff, Pullover mit winzigen Halsöffnungen, Strickjäckchen mit mindestens 20 Knöpfen oder Babystiefelchen mit engem Hals ohne Verschluss produzieren, verkaufen, oder verschenken?
Beim ersten Kind habe ich solche Sachen sogar noch selbst gekauft – beim zweiten fanden sie nur noch als Geschenk ihren Weg in unsere Kleiderkommode… Um dann bestenfalls einmal unter Hängen und Würgen angezogen zu werden, wenn die betreffende Person zu Besuch kommt… 😉

5. Babyspielzeug

Babyspielzeug habe ich tatsächlich noch nie selbst gekauft – und obwohl ich sogar teilweise explizit darum bitte, keines zu schenken, kommen werden sie irgendwie doch irgendwie immer, diese niedlichen kleinen Rasseln, Spieluhren und Greiflinge…

Blöd nur, dass Babys eigentlich viel lieber mit Alltagsgegenständen spielen – und der Kleine natürlich am allerliebsten mit den Spielsachen seiner großen Schwester 😉.

Einzige Ausnahme: Diese unsäglichen Plastikungetüme, die irgendwelche Geräusche machen… und jetzt mit zwei Kindern kann ich diese Teile auch nicht mehr einfach unauffällig aus der Wohnung verbannen, weil meine große Schwester die Dinger sofort für sich beansprucht...

Fazit: Babyspielzeug gibt es im Wesentlichen in drei Kategorien:

Baby-Fehlkäufe: Anschaffungen für die Babyzeit, die sich für uns nicht gelohnt haben
  1. qualitativ hochwertig aus Stoff und oder Holz – und für Babys ziemlich uninteressant
  2. aus Plastik, nicht blinkend und ohne Geräusche: Baby kaut mehr oder weniger halbherzig darauf herum
  3. aus Plastik, blinkt und macht Geräusche: Wird von Baby manchmal und von Kleinkind hingebungsvoll bespielt...



Und wie war das bei euch? Welche Anschaffungen haben sich absolut bewährt, welche eher weniger? Ich bin gespannt auf eure Kommentare 😊


Mehr zum Thema Baby-Fehlkäufe könnt ihr übrigens bei der BlogparadeBabyshopping – die Hall auf Fame der Fehlkäufe der lieben Stefanie vonwindelprinz.de nachlesen, an der ich mich mit diesem Beitrag gerne beteilige.

 


Gefällt dir dieser Beitrag? Dann merke ihn dir gerne auf Pinterest, indem du links oben auf eines der Beitragsbilder klickst. Außerdem freue ich mich riesig über Kommentare, Likes oder Shares 😊:


                             

Kommentare:

  1. Danke für den tollen Erfahrungsbericht, liebe Anne! :) Wir haben auch einen passenden Artikel zu dem Thema geschrieben: https://www.littlebigheart.com/?q=de/article/die-erstausstattung-fuer-das-baby

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Vielen Dank für den lieben Kommentar und den Link zu eurem interessanten Artikel :-)

      Löschen
  2. Liebe Anne,

    das ist ein klasse Artikel geworden, der nicht nur für andere Eltern hilfreich sein kann, sondern auch ein wenig zum Schmunzeln bringt. Vielen Dank für Deinen Betrag zur Blogparade.

    LG Stefanie | windelprinz.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Stefanie,
      vielen Dank nochmal für die schöne Blogparade! Ich hoffe, dass noch gaanaz viele hilfreiche und lustige Artikel zusammen kommen und habe nochmal fleißig die Werbetrommel gerührt ;-)
      Liebe Grüße,
      Anne

      Löschen
  3. Oh ja, hahaha, meine Große bekam Holzspielzeug und fand es BLÖÖÖÖD, Nr. 2 war eh "special" und ich habe bestimmt einen Hörschade von allem was hier blinkend und krachmachend im Wohnzimmer war.
    Laufstall und Kinderwagen haben wir dringend gebraucht bei Nr. 2 und war noch übrig von Nr. 1 für die das nix war, so unterschiedlich sind Kinder

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das stimmt, vielleicht sind die Fehlkäufe fürs eine Kind beim anderen total praktisch... Und was Eltern als (Spielzeug-)Fehlkäufe definieren, müssen die Kinder nicht unbedingt auch so sehen ;-)

      Löschen
  4. Das Babybay hat bei uns prima Dienste geleistet! Erst als Stubenwagen und dann als Beistellbett. Einen fehlkauf hatten wir bei unserem Kind auch nur mit Klamotten die eine zu enge halsöffnung hatten und generell Zweiteiler für Babys find ich Mega unpraktisch! Hab ich alle weggegeben und werd ich beim zweiten Kind nicht mehr holen!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hihi, ja, das Babybay hat mir auch gute Dienste geleistet - zum Ablegen von Brille, Nachtlicht, etc., bis das Baby mobil wurde... ;-)
      Einteiler-Kleidungsstücke fand ich auch total praktisch - wenn sie nicht gefühlte 100.100 Druckknüpfe haben... ;-)

      Löschen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...