Samstag, 5. August 2017

#WMDEDGT - Sommer-Samstags-Edition



Sommer Beschäftigungen und Ausflüge für kleine KinderSchon wieder ist der 5. des Monats – Zeit für eine neuen Artikel für die tolle Linkaktion #WMDEDGT auf Gut Gebrüllt. Eigentlich könnte ich ja auch schon wieder eine Schlafmangel-Edition daraus machen, weil mein Baby gerade wegen Impfungs-Wachstums-Zahnungsbeschwerden und mein Kleinkind wegen Autonomiephase-Alles-ist-ein-Grund-zum-Heulen-Beschwerden nicht wirklich gut schlafen…
Das wäre aber ja langweilig, also ist das heutige Thema kreativerweise Sommer-Samstag. Was machen wir also so an einem trotz vereinzelter Regenschauer schwül-warmen Samstag in der Großstadt, während so ziemlich alle außer uns im Urlaub oder im beheizten Freibad sind? Genau: Auch in besagtes Freibad fahren. Aber schön der Reihe nach, davor ist ja schließlich auch noch ganz viel Spannendes passiert … 😉


1:37 Uhr (ja, habe ich für euch extra auf die Uhr geschaut😉): Der Tag beginnt

Yeah, das erste Stillen des Tages – an mehr kann ich mich zum Glück nicht mehr erinnern, weil ziemlich schnell wieder eingeschlafen…

5:19 Uhr: Der Tag beginnt... von Neuem

Habe gerade gestillt – diesmal habe ich nicht auf die Uhr geschaut, als ich angefangen habe. Ganz schlauer Trick, dann schlafe ich schneller wieder ein 😉. Den Supertrick hätte ich mir aber auch sparen können, denn diesmal  schläft der Kleine leider nicht so schnell wieder ein. Auch gut, kann ich gleich noch schnell wickeln, vielleicht wird ja die nächste Schlafphase mal länger…

7:34 Uhr: Der Tag beginnt... jetzt aber richtig!
Morgenritual

Tja, war sie wohl leider nicht… Bloß gut, dass ich in meinem semi-komatösen Zustand einfach erstmal stillen und dabei langsam wach werden kann. So bin ich dann auch ansatzweise ansprechbar und geistesgegenwärtig genug, um das Baby vor den wilden Kuschelversuchen der großen Schwester abzuschirmen, die wenig später zur obligatorischen Kuschelorgie
ins Zimmer gesaust kommt.

8 Uhr: Frühstück - erster Versuch

Erstmal frühstücken. Nebenbei befüllen wir schon mal das Planschbecken. So kann unser liebstes Sommer-Kleinkind-Beschäftigungs-Instrument schon mal „vorheizen“, damit es dann sofort einsatzbereit ist, wenn die Stimmung kippt 😉. So zumindest die Theorie, aber…

8:15 Uhr: Frühstück - nicht

Stimmung ist bereits gekippt. Cornflakes waren alle. Da kann auch unser pseudo-enthusiastischer Hinweis auf das Planschbecken nix mehr retten. Aber zumindest helfen mir der Blick auf das kühle nass und das Plätschern in den Ohren, im kindlichen Gefühlschaos ruhig zu bleiben…

9:15 Uhr: Abwechslung

Wir haben doch noch für alle etwas zum Frühstück aufgetrieben, die Stimmung ist wieder halbwegs stabil… Der ideale Zeitpunkt, um schnell neue Cornflakes einkaufen zu gehen, damit morgen immerhin ein neuer Grund für den morgendlichen Schreianfall gefunden werden kann – wir Eltern brauchen ja schließlich auch mal etwas Abwechslung, ne?

A propos Abwechslung, die gibt es beim Einkaufen auf jeden Fall zur Genüge. Um ganz sicher zu gehen, dass der Einkauf auch für mich zum Abenteuer wird, nehme ich sicherheitshalber noch das Baby im Manduca mit. So kann der Papa zu Hause immerhin mal schön staubsaugen (die Tochter mag das Geräusch nicht…) und wischen (unser Billigparkett mag es nicht, wenn die Tochter beim Wischen „hilft“😉).

10:15 Uhr: Aufbruch - erster Versuch

Wir gehen jetzt los – das Anziehen, Eincremen und Zusammensuchen aller Spielzeuge, die mit müssen, haben dann doch etwas länger gedauert. Eigentlich müsste ich jetzt auch schon wieder stillen… Und eine kleine Abkühlung im Planschbecken könnte ich auch vertragen 😊.

10.45 Uhr:Aufbruch - zweiter Versuch

Kleinkindbespaßung mit SeifenblasenMusste mich nochmal fix umziehen – war ohnehin schon schweißgebadet von der Anzieh- und Fertigmachaktion, und jetzt habe ich auch noch eine frische Ladung Milchspuck vom Baby abbekommen. Na ja, kann der Papa auch noch gleich eine Ladung Wäsche waschen, nicht, dass ihm während unserer Abwesenheit noch langweilig wird… Tochter wird in der ganzen Zeit notdürftig mit Seifenblasen bespaßt. Das Bild dazu ist übrigens von gestern, falls es jemand schon auf Instagram gesehen hat und sich wundert - ich bin ja mittlerweile gut im Multitasking, aber neben der ganzen Fertigmachaktion jetzt auch noch instafähige Bilder produzieren habe ich dann dohc nicht mehr geschafft 😉.

12:15 Uhr: Da sind wir wieder

Jetzt schnell die Kühlschranksachen wegräumen, denn der Rückweg hat mit dem obligatorischen Spieplatzstopp etwas länger gedauert, und dann kurz abkühlen im Planschbecken.
Zum Glück bin ich beim Nachhausekommen noch geistesgegenwärtig genug, schnell die Sauberkeit der Wohnung zu bewundern - nicht, dass  das zu ironisch klingt angesichts von Spielplatzsand, halbherzig weggeräumten Einkäufen und der hektischen Mittagsessenszubereitung, bevor der nächste hungerbedingte Wutanfall droht (Kochen hat der Papa vor lauter Putzen leider nicht mehr geschafft).

13 Uhr: Mittagessen

Wie das Mittagsessen bei uns so abläuft, habe ich ja bereits in meinem Artikel zu den „entspannten“ Familienmahlzeiten beschrieben – vor allem die schlauen Tipps sollte ich wohl auf jeden Fall nochmal nachlesen 😉. Bevor mein Mann jetzt endgültig wegen seiner gescheiterten Putzversuche verzweifelt, verschaffe ich ihm schnell ein elterliches Erfolgserlebnis inklusive Ruhepause und schicke ihn mit dem Baby zum Mittagsschlaf.

14.30 Uhr: Mittagspause - oder so ähnlich...

Kleinkindbespaßung mit Farbmalkasten
Erwartungsgemäß war mein Versuch, die Tochter doch auch zum Mittagsschlaf zu bewegen, erfolglos. Es ist jetzt auch nicht so, dass sie ohne Mittagsschlaf besonders quenglig wird – aber ich 😉. Besonders schlimm finde ich ja immer die enttäuschten Hoffnungen, wenn man denkt, dass es klappten könnte und sie ja eigentlich ein bisschen müde aussieht – und eine Minute später wieder fröhlich auf dem Sofa herumhüpft.

Immerhin ein klitzekleines bisschen an diesem Artikel schreiben konnte ich in der Zeit, während meine Tochter sich mit Wasserfarben auf der Terrasse  ausgetobt hat - besonders lang oder kreativ ist das Geschreibsel hier deshalb nicht – also vielen Dank, dass ihr ihn bis hierher gelesen habt! Jetzt könnt ihr auch gleich weiter dranbleiben, es wird nämlich nochmal richtig spannend 😉.
Denn immerhin habe ich es während der „Mittagspause“ geschafft, schon mal die Schwimmsachen inklusive Snacks, Sandspielzeug und unserem halben Hausstand zu packen, damit wir gleich schnell los Richtung Freibad kommen.

15.30 Uhr: Im Freibad

Das mit dem schnell Loskommen ist ja immer relativ – haben noch einen Regenschauer abgewartet, aber nunbhaben wir es tatsächlich ins Freibad geschafft! Zum Glück ist der Weg bis dorthin nicht so weit, denn mit dem längeren Radfahren mit Baby und Kleinkind im Anhänger ist das ja bei uns leider etwas schwierig.

Warum wir eigentlich ins Freibad fahren, ist mir bei näherer Betrachtung eigentlich nicht so ganz klar – muss wohl was mit Konditionierung (Urlaubszeit zu Hause = Freibad) zu tun haben. Das Prinzip scheint jedenfalls auch für so ziemlich alle anderen Familien zu gelten, die während der Urlaubszeit im stickigen Frankfurt festhängen, und bei dem warmen, aber unbeständigen Wetter doch lieber das beheizte Freibad ansteueren...

Planschen und Badespaß mit Papa
Unsere Tochter ist jedenfalls von dem Trubel total überfordert und traut sich kaum ins Wasser. Von uns Eltern will sie sich auch auf keinen Fall trennen, sodass wir  Eltern auch nur je 5 Minuten im großen Becken schwimmen können, während der jeweils andere mit Baby und Kleinkind auf dem Arm schwitzend am Beckenrand steht…

Aber immerhin können wir hier für schlappe 4,80 € pro Person unsere Füße im Kleinkindbecken natürlich viel besser als im heimischen Planschbecken abkühlen. Und die Pommes und Eis, die sie überall sieht, bieten einen tollen Anlass für unsere Tochter, ihre Argumentationsfähigkeiten und für uns Eltern, unsere Konsequenz zu trainieren. Ratet mal, wer da mehr Training nötig hat 😉

Zur Belohnung dürfen wir alle gleich noch unsere Geduld und unsere Frustrationstoleranz trainieren. Denn nach einer halben Stunde Warten in der Schlange müssen wir feststellen, dass die Pommes und das gewünschte Erdbeereis ausverkauft sind…

17:15 Uhr: Ab nach Hause

Nachdem sich die Stimmung wieder halbwegs stabilisiert und wir uns alle mit den mitgebrachten Weintrauben  und Biodinkelbrezeln gestärkt haben, treten wir den Heimweg an – können uns ja zu Hause im Planschbecken nochmal abkühlen  - und Eis und Pommes haben wir bestimmt auch noch im Gefrier 😉.



Und wie war euer Tag so? Was macht ihr, wenn ihr während der Urlaubszeit zu Hause seid? Geht ihr gerne mit euren Kleinkindern ins Freibad, und habt ihr Tipps für einen entspannten Freibadbesuch? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!


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